Programm 2026

Programm 2026

Bekämpfung der Finanzkriminalität


21. Mai 2026, 09:30 - 16:00 Uhr

 

Dieses wichtige Thema als GPEC®-Veranstaltung hat sich geradezu etabliert und ist sowohl für Newcomer als auch für Insider des Themas als wertvoller Input nicht mehr wegzudenken. Nachdem sich die Veranstaltung im vergangenen Jahr - ganz im Sinne der GPEC Digital –dem Schwerpunkt „Digitale Währungen“ widmete, haben wir 2026 wieder das gesamte Spektrum der Bekämpfung der Finanzkriminalität im Programm.

Mit der Fortsetzung dieser Fachtagung soll nach wie vor das Zusammenwirken von Staatsanwaltschaft, Polizei, Finanz- und anderen Verwaltungsbehörden bei der Bekämpfung von Finanzkriminalität unterstützt und gefördert werden. Ob Geldwäschebekämpfung, Terrorismusfinanzierung, Schwarzarbeit, Vermögensabschöpfung und vieles mehr … Finanzkriminalität - ein Thema, wichtiger denn je.

Die Behörden benötigen die politische Rückendeckung, um diesem sprichwörtlichen Kampf gegen Windmühlen auch nur annähernd gewachsen zu sein.

Lars Klingbeil hat bereits in einer Regierungserklärung als Bundesfinanzminister die Bekämpfung der Geldwäsche als zukünftigen Schwerpunkt der deutschen Politik hervorgehoben.

„Ich habe das klare Ziel, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Geldwäsche und somit Finanzkriminalität insgesamt entschieden zu bekämpfen.“ So unser Bundesfinanzminister  im Zuge der Vorstellung des Gesetzes zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung nochmals erst vor wenigen Monaten.

Wir kennen diese Ankündigungen von der Vorgängerregierung. Die Ankündigung der Einrichtung einer Bundesbehörde zur Bekämpfung der Finanzkriminalität wurde nicht umgesetzt. Die Einbringung eines Gesetzentwurfes scheiterte, aus bekannten oder zumindest zu vermutenden Gründen. Dabei wäre eine solche Behörde auf Bundesebene für die Länder so wichtig. Bundesländer – wie Baden-Württemberg – richteten im vergangenen Jahr eine solche ressortübergreifend arbeitende Organisation ein. Nordrhein-Westfalen war unbestritten Vorreiter, andere Bundesländer folgen. Wo bleibt das Dach dieser Organisationen auf Bundesebene?

Der Cum-Ex-Skandal und die Kehrtwende der jetzigen Politik. Kann, auch aufgrund der Initiative von Team Finanzwende, die Löschung relevanter Daten doch noch verhindert werden? Marsalek – das Leben des Wirecard-Milliardenbetrügers im Schutz des russischen Nachrichtendienstes. Das sind die Schlagzeilen der Medien.

Doch was beschäftigt die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Ermittlungsbehörde auf Bundes- und Landesebene im täglichen Dienst? Welchen Problemen sehen sie sich in der – auch internationalen -  Zusammenarbeit ausgesetzt? Antworten dazu versucht die Tagung „Bekämpfung der Finanzkriminalität“ bei der GPEC® 2026 zu geben. Wie auch in den vergangenen Jahren darf man auf ein interessantes Programm und einen ebenso interessanten Tagungsverlauf inklusive Besuch der Fachmesse gespannt sein. 

Neben einem Blick auf die internationale Zusammenarbeit am Beispiel der gemeinsamen deutsch-/italienischen Bekämpfung von Geldwäsche werden technische Lösungsansätze dargestellt, die sicherlich bereits einen Ausblick auf diese Begleitveranstaltung künftiger GPEC® bieten.

 

Moderation:

Leitender Kriminaldirektor a.D. Jürgen Fauth
Abt. Cybercrime/Digitale Spuren, Abt. Einsatz- und Ermittlungsunterstützung, LKA Baden-Württemberg

 

Agenda: folgt in Kürze, sobald möglich, dabei u.a.:

09:30  Begrüßung/Einführung; Moderator Jürgen Fauth

              Guardia di Finanza; Aktuelle Entwicklungen in der italienisch/deutschen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Geldwäsche

              HZA Sachsen; Zuständigkeiten des Zolls bei der "Bekämpfung der Finanzkriminalität" untermauert mit Fallbeispielen aus der Praxis.

              Palturai GmbH: Firmennetzwerke sichtbar machen; KI-gestützte Analyse von Unternehmensstrukturen zur Bekämpfung der Finanzkriminalität

12:30  Mittagspause mit Messebesuch

14:00  Taskforce Finanzkriminalität Baden-Württemberg (TafF BW); Die ressortübergreifende Ermittlungseinheit aus BW berichtet nach einjährigem 
                Bestehen über erste Erfahrungen und Erfolge

              m2n Forensic Analysis; Verbindungen Bedeutung geben: Kommunikations- und Transaktionsanalyse in Ermittlungsfällen mit AVALON m2n Forensic Analysis

15:30  Abschließende Diskussion, Zusammenfassung und Verabschiedung

Teilnehmerkosten

- Ticket Behörde: EUR 150,00 inkl. MwSt., ab 2 Teilnehmende der gleichen Dienststelle für jede Person 50% Rabatt, also: EUR 75,00 inkl. MwSt.

- Ticket Aussteller: EUR 150,00 zzgl. MwSt.

 

Die Teilnehmeranmeldung, die wie immer auch den Fachmesseeintritt an allen Messetagen inkludiert, ist über das folgende Anmeldeformular möglich.

  

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